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*Homöopathische Arzneien werden individuell verschrieben und sind nicht übertragbar!
Alle Namen wurden geändert.

Frau Siegfried, 50 Jahre: Chronische Migräne

Ihre Migräne hat Frau Siegfried seit elf Jahren in unregelmäßigen Abständen, seit 1 ½ Jahren aber alle zwei Wochen. Sie beschreibt mir genau, wie der Schmerz beginnt und wie er sich anfühlt.
Ihre ganze Verfassung ist während der Migräneanfälle schlecht: Jedesmal während der Kopfschmerzattacke wird sie extrem traurig und niedergeschlagen. Manchmal muß sie bei den Kopf­schmerzen dauernd gähnen und wird dabei nervös. Ein Anfall dauert 2 ½ Tage. Die Anfälle treten alle zwei Wochen auf. Sie können auch durch Alkohol ausgelöst werden. Deshalb trinkt Frau Siegfried nur selten Wein. Seit einem Jahr nimmt sie bei fast jeder Attacke eine Tablette MaxaltR (Rizatriptan).
Frau Siegfried hat außerdem noch eine andere Art Kopfschmerzen. Diese treten unregelmäßig alle zwei, drei Wochen auf und werden durch Streß ausgelöst. Sie sind auf der linken oder rechten Seite über den Augenbrauen und der Schläfe und gehen durch Entspannen, Hinlegen oder Schlaf weg. Direkte Sonne verträgt sie nicht, sie bekommt Kopfweh, wenn ihr Kopf in der Sonne ist.
Vor drei Jahren war sie sehr niedergeschlagen, sie war nicht mehr so, wie sie sich kannte. Sie hatte keine Energie und Lebenslust, etwas Hitzewallungen. Durch das Hormonpräparat ÖstronaraR, das sie seither einnimmt, gingen diese Symptome weg. Dieselbe Stimmung hat sie heute nur noch vor der Regel: Sie fühlt sich lustlos, sieht eher das Negative und freut sich über nichts.
Vor 15 Jahren nahm sich ihr Mann eine Freundin. Die ersten Jahre war diese Situation furchtbar für sie, sie hat sehr gelitten und wollte, dass ihre Liebe zu ihm aufhörte. Nach jahrelangem Hin und Her hat sie sich vor 10 Jahren scheiden lassen. In diesen Jahren des Hin und Her begann die Migräne. Auch damals war sie sehr traurig. Sie konnte nicht mehr richtig essen. Heute ist das kein Problem mehr für sie, sie spürt davon keinen negativen Einfluss auf ihr Leben. Manchmal ist sie noch ein wenig traurig. Diese traurige Stimmung bekommt sie auch, wenn sie die Hormone absetzt.

Weitere Symptome:
Bitterer Geschmack im Mund, wenn sie lange Zeit nichts ißt. Schmerzen an einem wurzelbehandelten Zahn im linken Oberkiefer. Wenig Durst. Manchmal hat sie abends im Bett einen schnellen Puls. Ihr Appetit ist nicht so gut, seit ihre Tochter vor einem Jahr ausgezogen ist. Nur alle drei Tage Stuhlgang.
Ihre Menses hat Frau Siegfried seit sie ÖstronaraR nimmt alle 4 Wochen. Seit fünf Jahren waren die Menses sehr unregel­mäßig gewesen, sie kamen mal im 2, 3, 6 oder 10 Wochen-Abstand. Die Blutung war stark. Sie war 4, 5 Tage, zuletzt sogar schon 10 Tage vor der Regel niedergeschlagen und lustlos. Seit ein paar Jahren hat Frau Siegfried fast jede Nacht ein Hitzegefühl am Körper.
Sie hat Schmerzen in der unteren Wirbelsäule, als würde sie jeden Moment abbrechen, v.a. wenn sie längere Zeit steht.

Verlauf:
Frau Siegfried setzt erst das Hormonpräparat allmählich ab. Sie bekommt starke Hitzewallungen und eine traurige Stimmung. Jetzt gebe ich ihr ein homöopathisches Arzneimittel in Tropfenform (Ignatia Q6*), das sie täglich abends einnimmt.
Nach Beginn der Tropfen ist sie eine Woche lang extrem niedergeschlagen und sie hat starken Haarausfall - solche Reaktionen kurz nach Beginn der Arznei­einnahme, die sog. Erstverschlimmerung, sind ein gutes Zeichen der beginnenden Heilreaktion des Organis­mus und verschwinden sehr bald wieder.
Kurz darauf wird die Stimmung bessert, die Migräne kommt in einem größeren Abstand und nicht mehr so stark, sodass sie kein Schmerzmittel braucht. Seit Beginn der Tropfen hat sie keine linksseitigen Stresskopfschmerzen mehr gehabt.
Einen Monat später berichtet Frau Siegfried, sie war ein paar Tage richtig deprimiert gewesen. Einmal Migräne ohne Gähnen. Hitzewallungen stärker und auch am Tag. Weniger Verstopfung. Rückenschmerzen gleich.
Ich gebe ihr jetzt ein anderes homöopathisches Mittel, Natrium muriaticum C200*.

Schon nach 3 Tagen ist sie nicht mehr so traurig. Verdauung jetzt noch besser als unter dem ersten Mittel. Hauptproblem ist jetzt der Schlaf: Sie schläft schlecht ein und schläft unruhig, wacht ca. 10 Mal die Nacht auf. Dennoch wundert sie sich, wie fit sie am nächsten Tag trotz des wenigen Schlafs ist.
Sonst geht es ihr gut. Sie hatte nur einmal leichte Kopfschmerzen, ganz anders als vorher, die nach einem halben Tag wieder weg waren. Hitzewallungen besser. Stimmung besser, nicht mehr so traurig.
Das heißt, die Symptome haben sich verändert und ich gebe ein neues Mittel, Sepia* C200 zwei Kügelchen.

Einen Monat später: Der Schlaf begann schon eine Woche nach dem Mittel besser zu werden. Die Hitzewallungen sind völlig weg. Kopfschmerzen einen Tag vor dem Urlaub, nicht stark. Die letzten drei Migräneanfälle hatte sie, wenn irgendetwas bevorstand: Der Urlaub, oder ein Betriebsausflug. Sie waren insgesamt nicht so schlimm wie ihre früheren Kopfschmerzen. Die Verstopfung ist kein Thema mehr. Sie sagt jetzt, der Rücken ist in den letzten Wochen, nicht erst seit dem letzten Mittel, besser geworden.
Ich gebe ihr wieder Natrium muriaticum* Q6 (Tropfen) und in den folgenden Monaten mehrmals das homöopathische Mittel Ignatia* in Hochpotenzen.
Die Migräne verschwindet vollständig. Auch keine Stresskopfschmerzen mehr. Der Schlaf ist sehr gut. Ab und an leichte Hitzewallungen, damit kann sie leben. Kein Haarausfall mehr.

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Frau Heim, 41 Jahre:  chronische Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung); Raynaud-Phänomen

Frau Heim hat seit einer schweren Grippe vor 14 Jahren ständig Schmerzen in der Stirn links bis hin zur Schläfe und unter dem linken Auge; außerdem einen trockenen Reizhusten morgens. Die Grippe hatte sich unbehandelt drei Monate während der Schwanger­schaft hingezogen mit heftigem Husten und starkem Schnupfen. Seither hat sie immer wieder Kopf­schmerzen, Schmerzen in der linken Nasennebenhöhle, Stirn, Auge und auch in den Kieferhöhlen. "Von ihrem Kopf her" hat sie immer das Gefühl, die linke Seite ist krank und "zu", die rechte gesund. Sie leidet seit ein paar Jahren unter städnig wiederkehrendem Schnupfen, Phasen mit Schnupfen sind häufiger als ohne Schnupfen. Die Absonderung aus der Nase ist eitrig und zäh.
Außerdem hat Frau Heim ein sog. Raynaud-Phänomen: Hierunter versteht man eine plötzlich auftretende Durchblutungsstörung der Finger: Die Finger werden bei Frau Heim plötzlich weiß, vorwiegend bei Kälte und wenn sie bei Kälte mit den Händen arbeitet, z.B. etwas greift oder schreibt. Wenn die Weißverfärbung verschwindet, werden ihre Finger dunkelrot bis bläulich und heiss. Dann werden sie wieder rot, und schließlich bekommen sie ihre normale Farbe.
Ich behandele das gesamte Krankheitsbild von Frau Heim erst mit den Arzneien Sulfur, Sepia und wieder Sulfur in hoher Potenz. Hierunter verschwinden die Durchblutungsstörung der Finger und die Neigung zu Schnupfen. Was hartnäckig bleibt sind die Schmerzen auf der linken Kopfseite. Eine andere Ursache scheint die Heilung zu verhindern und ich lese in der Arzneimittellehre der Arznei Psorinum*: "Bei chronischen Leiden, die auf eine vor Jahren unvoll­kommen geheilte oder unter­drückte akute Krankheit folgen bzw. darauf zurück­zuführen sind."
Natürlich müssen die individuellen Symptome der Patientin mit der Arznei verglichen werden. Psorinum C30 heilt die betroffenen Nasennebenhöhlen und die Neigung zu Infekten in diesem Bereich vollständig.

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Hildegard, 31 Jahre: Chronische Halsschmerzen, chronischer Heuschnupfen, veränderter Mundgeschmack, Verstopfung

Hildegard hat seit ihrem zehnten Lebensjahr Heuschnupfen mit asthmatischen Beschwerden.
Sie hatte mit 18 Jahren zweimal eine Kehlkopfentzündung, die antibiotisch behandelt wurde; mit 20 Jahren einen eitrigen Mandel-Abszeß rechts. Seitdem hat sie ständig Halsschmerzen, z.B. von etwas kalter Luft, vom Singen, Sprechen, Schlucken.
Seit 10 Jahren hat Hildegard einen unangenehmen Mund­geschmack.
Magenbeschwerden, chronisch Verstopfung.
Sie hatte ungefähr 15 Blasenentzündungen, manchmal hat sie Harndrang und es kommt nichts, man nennt es Reizblase.
Die Menses beginnt mit Übelkeit, dauert sieben Tage und ist sehr stark. Seit 10 Jahren hat sie ständig Ausfluß.
Nackenverspannung links, sitzt viel am Schreibtisch, lange Autofahrten. Hildegard hat ein kleines Kind, während der Stillzeit hatte sie Haarausfall. Sie hat sehr weiche Nägel.

Ich gebe ihr täglich eine homöopathische Hochpotenz (Sepia)* als Tropfen.

Nach einer Woche hat Hildegard Haarausfall wie während ihrer Stillzeit, das dauert eine Woche lang.
Sie bekommt eine Hochpotenz.
Nach sechs Wochen ist die Verstopfung weg, sie hat keine Halsschmerzen mehr, auch nicht, nachdem sie ein paar Stunden in einer eiskalten Turnhalle war.
Der Mundgeschmack ist 70 % besser.
Ihre Regel ist halb so stark und besser.
Ihre Nackenverspannung und Ausfluß gleich.

Ich gebe ihr eine Hochpotenz als Kügelchen und danach Tropfen, die sie täglich einnimmt.

Nach acht Wochen wird es Frühjahr und Hildegards Heuschnupfen wird homöopathisch behandelt. Der Heuschnupfen vergeht rasch ohne schulmedizinische Medikamente.
Ihre Nägel sind fester.
Hildegard bleibt in Behandlung.

Nach 1 ½  Jahren ist alles o.k.
Halsweh, Verstopfung, komischer Mundgeschmack und Ausfluß sind weg.
Im Juni in der Gräserzeit hat Hildegard das erste Mal keinen Heuschnupfen mehr.
Keine Behandlung mehr nötig.

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Frau A., 37 Jahre:  Magenbeschwerden
Frau A. hat seit 3 Jahren ständige Magenbeschwerden. Sie hat das Gefühl eines Klumpens im Magen wie ein schweres Gewicht oder ein Stein. Dieses Gefühl wechselt mit Heißhunger ab. Seit zwei Jahren ist sie verfroren. Sie ist in letzter Zeit oft sehr traurig und hat eine verstopfte Nase. Vor 2 Jahren Entfernung der Gebärmutter wegen eines Uteruskarzinoms.
Die Magenbeschwerden sind Prüfungssymptome der homöopathischen Arznei Sepia*:
In den Symptomverzeichnissen der Homöopathie (Arzneimittelprüfung von S. Hahnemann) stehen folgende Symptome von Sepia (Die Chronischen Krankheiten Bd. 5):
"Schmerz mitten im Bauche...; es lag da wie ein Klumpen fest. ...Drücken auf den Magen, wie von einem Steine. ...Gefühl wie von einer Last im Bauche, beim Bewegen."

Aufgrund der Gesamtheit ihrer Symptome gebe ich Frau A. Sepia* Q3-Tropfen. In den ersten 3 Wochen verschwinden die Traurigkeit und die Frostigkeit. Unter Sepia Q6 und Q9 heilen die Magenbeschwerden vollständig und dauerhaft innerhalb der nächsten fünf Wochen.

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Herr Sütterle, 32 Jahre, hat eine sehr große Warze unter dem rechten Fußballen.Er bekommt von mir ein homöopathisches Arzneimittel, Sepia c200.

Nach einigen Tagen fühlt Herr Sütterle beim Gehen Stiche in der Warze, die sich noch verschlimmern. Nach zwei Wochen bilden sich viele schwarze Punkte in der Mitte der Warze. Nach vier Wochen geht die Warze langsam zurück und fällt schließlich ab.

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Frau Mahlberg, 33 Jahre, häufige Blasen- und Nierenbeckenentzündungen, Kopfschmerzen und Kinderwunsch.

Frau Mahlberg hat seit 8 Jahren immer wieder Blasenentzündungen und manchmal wird hieraus eine Nierenbeckenentzündung. Die Entzündung kommt meist aus heiterem Himmel, sie kann dann fast nicht mehr gehen, der Rücken tut ihr weh, ihr ist übel und sie hat Kopfweh.
Außerdem hat sie seit ihrem 15. Lebensjahr immer wieder starke Kopfschmerzen, fast immer durch Alkohol, bei Wetterwechsel oder einfach am Wochenende. Die Schmerzen sind an den Schläfen und fühlen sich an, als würde ihr jemand den Kopf zusammenpressen. Große Lust auf Süßigkeiten.
Ihre Periode ist meistens zu stark und kommt zu früh. Sie hat einige Tage vor der Periode eine starke, schmerzhafte Brustspannung. Frau Mahlberg hatte 10 Jahre lang die Pille genommen und danach eine Spirale gehabt. Jetzt wünscht sie sich ein Kind, aber es klappt nicht.

Ich gebe ihr homöopathische Tropfen, Calcium carbonicum in ansteigenden Potenzen Q4, Q6 und Q18. Direkt nach Einnahme der ersten Tropfen hat Frau Mahlberg eine Woche lang täglich starke Kopfschmerz, das kannte sie bisher nicht. Seitdem hat sie überhaupt keine Kopfschmerzen und auch keine Harnwegsinfekte mehr! Die Brustspannung wird weniger, sie fühlt sich allgemein nicht mehr so müde, kein Hunger auf Süßes mehr. Die Periode ist zunächst unverändert, bleibt aber drei Monate nach Behandlungsbeginn ganz aus und Frau Mahlberg ist ... schwanger!

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Frau Sauer, 62 Jahre:  Überbein (Tumor) am linken Fußrücken

Frau Sauer hat zwei große Überbeine am linken Fußrücken. Ihr Hausarzt sagt, das müsse man operieren, aber Frau Sauer hat Angst vor der Operation. Die Tumoren liegen direkt nebeneinander und sind zusammen ca. 3 cm im Durchmesser und 2 cm hoch. Sie haben sich seit etwa einem halben Jahr entwickelt.
Außerdem klagt sie über einen dumpfen, drückenden Schmerz im rechten Oberbauch beim Gehen. Wenn sie etwas ißt, geht der Druck weg. Dies begann im Herbst. Über den Winter hatte sie Ruhe davon, und jetzt hat es wieder angefangen. Sie hat seit 2 Monaten auch Schmerzen im rechten Arm und kann den Arm nicht hochheben. Die Schmerzen sind mal im Ellenbogen mal in der Schulter und schlimmer bei Wetterwechsel.
Die Überbeine jucken stark. Wenn sie den Fuß in warmes oder kaltes Wasser hält, muß sie kratzen.

Ich gebe ihr eine homöopathische Hochpotenz, Rhus toxicodendron Q3 und Q6.
5 Tage nach Beginn der Einnahme beginnt ein extrem starker Juckreiz, wie sie ihn noch nie hatte. Der Juckreiz hält 3 Tage an. Anschließend hat Frau Sauer 3 Tage lang starke Schmerzen "wie ein Geschwür, das platzen will." Als die Schmerzen weggehen, ist das kleinere Überbein verschwunden, das andere wesentlich kleiner geworden. Die Schmerzen im rechten Arm sind seit Einnahme der Tropfen weg.
Insgesamt nimmt Frau Sauer die Tropfen 7 Wochen lang, und auch die restliche Geschwulst vollständig innerhalb eines weiteren Monats vollständig.

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Frau P., 35 Jahre, Schuppenflechte (Psoriasis), Amalgamvergiftung

Frau P. hat eine Schuppenflechte seit 25 Jahren, also seit ihrem 10. Lebensjahr. Damals trat der Ausschlag nur im Winter auf. Heute hat sie die Schuppenflechte ganzjährig, im Winter ist es schlimmer. Betroffen sind die Hände und Fußrücken. Der Ausschlag verschlimmert sich bei Kälte, nach Essen von Schweinefleisch, oder durch Ärger und Kummer im Geschäft. Die Entfernung einer Amalgamfüllung hat kürzlich einen starken Schub der Schuppenflechte ausgelöst.
Außerdem hat Frau P. eine unregelmäßige, meist zu spät auftretende Regel und starke Schmerzen während der Regel.
Seit 3 Monaten nimmt sie wieder die Pille. Sie hat bis vor 2 Monaten ohne Erfolg homöopathische Komplexmittel genommen. Auch Behandlungen mit Cortison und Fischölkapsel besserten die Schuppenflechten nicht.
1999 wurde bei ihr ein großes Muttermal am Bauchnabel entfernt. Als Kind bekam sie die üblichen Impfungen einschließlich der Pockenimpfung.
Ich suche für Frau P. als erstes die homöopathische Arznei Sepia* heraus, die sie über mehrere Monate in Tropfenform von der Q1 bis zur Q15 einnimmt. Hierunter bessern sich die Ausschläge an den Händen um 80%, an den Füßen um 30 bis 50%.
Frau P. bleibt in Behandlung und erhält in den folgenden 5 Jahren weitere Hochpotenzen, bis die Schuppenflechte schließlich vollständig verschwindet. Die wichtigsten Arzneien sind Rhus toxicodendron*, Calcium carbonicum* und besonders Thuja occidentalis* C200 und C1000.

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Magda, 39 Jahre, Fußpilz

Sehr starker Fußpilz zwischen allen Zehen und unter dem Fuß, mit Rissen zwischen den Zehen und offener Haut unter dem Fuß; die Zehen sind geschwollen. Der Pilz breitet sich auf die Handinnenflächen und Finger aus, dort Blasen und weißliche Stellen, wie abgestorbene Haut. Die Haut an den Händen löst sich ab.
Ich gebe Magda zwei homöopathische Arzneimittel, zunächst Sulfur C30, dann Tuberkulinum C30 und später wieder Sulfur. Innerhalb von 2 ½ Monaten heilt der Fuß- und Handpilz vollständig aus.        

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Herr E., 62 Jahre: starker Schwindel (akut)

Herr E. hat seit einigen Tagen einen massiven Dreh-Schwindel, dabei einen leicht erhöhten Blutdruck. Er kann kaum noch selbstständig gehen, und taumelt eher als daß er geht. Ich frage genau nach der Art des Schwindels: Der Schwindel verschlimmert sich bei einer Bewegung des Kopfes nach vorne und bei schneller Kopfbewegung.
Außerdem hat Herr E. seit Tagen einen wässrigen, gelblich-grünen Stuhlgang. Diese Art von Durchfall kennt er, er bekommt ihn phasenweise.
Der Blutdruck liegt im Grenzbereich, keine Hinweise auf einen Schlaganfall. Ich repertorisiere die Symptome in den Nachschlagewerken (Arzneiprüfungen an gesunden Menschen) der Homöopathie und gebe ihm Gelsemium C200*.

Nach der Gabe wird Schwindel schnell weniger, auch das Taumeln ist deutlich besser. Nach 2 Tagen sagt er, er fühle sich schon wieder topfit. Ich wiederhole das Mittel noch einmal (Gelsemium C30*) und die restlichen Beschwerden verschwinden innerhalb eines Tages.

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Herr Müller, 41 Jahre: Fersensporn

Herr Müller hat einen Fersensporn an der linken Ferse, der durch eine Röntgenaufnahme beim Orthopäden festgestellt wurde. Er hatte schon seit geraumer Zeit Schmerzen beim Gehen oder Laufen. Die Schmerzen sind stechend und verschlimmern sich bei Kälte.

Ich gebe Herrn Müller ein homöopathisches Arzneimittel (Hecla lava*), das er täglich einnimmt. In den folgenden 4, 5 Wochen verschwinden die Schmerzen, der Fersensporn ist röntgenologisch nicht mehr nachweisbar.

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46-jährige Patientin:  Angina und beginnende Sinusitis, Nasennebenhöhlenentzündung

Frau Thiedenau hatte vor 14 Jahren eine langwierige Sinusitis, die antibiotisch behandelt wurde.
Seitdem ziehen ihr Erkältungen auf die Stirnhöhle und entwickeln sich regelmäßig zu einer Sinusitis.
Seit vier Tagen hat Frau Thiedenau eine Erkältung. Seit heute hat sie einen unangenehmen Druckschmerz auf der Stirnhöhle und hinter den Augenbrauen.
Diese Erkältung entwickelt sich wieder einmal zu einer Sinusitis, und da halfen ihr in der Vergangenheit nur Antibiotika.
Aber diesmal nimmt sie statt Antibiotika ein homöopathisches Einzelmittel.
Für drei Stunden wird alles viel schlimmer, und danach, noch am gleichen Abend, verschwinden sämtliche Symptome.
Seit sechs Jahren bis heute hatte sie keine Sinusitis mehr.

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Frau Galli, 36 Jahre: Zystitis und Stockschnupfen

Frau Galli kommt zum ersten Mal in Behandlung. Seit gestern hat sie eine Blasenentzündung: Frau Galli hatte schon früher Blasenentzündungen.
Sie hat Schmerzen in der rechten Leiste, krampfend und nach unten ziehend.
Ich frage genau nach: Die Schmerzen sind im Liegen und beim Harndrang unangenehmer. Auch beim Urinieren verkrampft es sich. Sie braucht dann länger, "bis alles draußen ist". 38,9° C Fieber, kalte Hände und Füße.

Außerdem hat Frau Galli seit drei Tagen eine "Virus­grippe". Der Infekt begann mit starken Kopfschmerzen und Schnupfen, Übelkeit und Halsweh. Der Kopf und die Nase sind immer noch "zu".
Ich frage genau: Die Nase ist eher abends verstopft, ab 21 oder 21.30 Uhr. Das ist ihr aufgefallen. Außerdem steigt abends das Fieber. Die Absonderung ist gelblich und schleimig-dick. Der Schnupfen ist hartnäckig.
Sie hat einen Druck in der Stirnhöhle bis zu den Ohren.
Befund: Urin trüb und weiß-flockig. Teststreifen: Leuko/HB +++.

Ich gebe ihr ein Kügelchen unter die Zunge.

Das Mittel hat sie mittags bekommen. Am Abend hat sie keine Leistenschmerzen und Beschwerden beim Urinieren mehr. Am nächsten Tag ist der Urin klar, der Kopf frei und der Schnupfen löst sich. Am zweiten Tag nach Mitteleinnahme sind alle Symptome verschwunden.

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36-jährige Patientin:  Lumboischialgie / Hexenschuss

3.09.01:  Frau Aicher hat seit zwei Jahren einen kleinen Bandscheibenvorfall.
Jetzt ist sie vor Schmerz gekrümmt, kann nicht vom Stuhl aufstehen. Die Schmerzen stechen wie ein Messer im unteren Rücken, in den Po, ins Bein bis in die Zehen.
Hochpotenz
Am nächsten Tag geht es ihr wesentlich besser. Frau Aicher spürt die Stelle im Rücken noch ein kleines bisschen beim Bücken. Nach drei Tagen sind die Rückenschmerzen vollständig verschwunden.

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61-jährige Patientin mit Zahnschmerzen; Hitzewallungen; Schulterschmerzen

Frau Weber, 61 Jahre, kommt wegen Hitzewallungen und stechenden Schmerzen in der Schulter in die Praxis. Beides ist durch die Einnahme von homöopathischen Tropfen in den letzten Monaten weggegangen.
Seit zwei Tagen hat sie plötzlich sehr starke Zahnschmerzen.
Hochpotenz
Die Schmerzen werden am gleichen Tag besser, am nächsten Tag sind sie weg.
Nach fünf Tagen tut der Zahn wieder weh, jetzt pocht er und die Zahnwurzel sieht von außen am Kinn dick geschwollen aus. Der Zahnarzt diagnostiziert eine vereiterte Wurzel, die sie behandeln läßt.
Interessant: Das chronische Mittel für Frau Webers Hitzewallungen und Schulterschmerzen hat bewirkt, dass ihr Immunsystem einen bisher unbemerkten Eiterherd "meldet". Dieser Entzündungsherd wird entdeckt und beseitigt. Die Zahnwurzel war schon lange faul und hat Frau Webers Immunsystem belastet.

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32-jährige Patientin:  Angina pharyngealis, Halsentzündung

Frau Helsen, 32 Jahre, hat seit drei Tagen eine Halzentzündung und eine rauhe Stimme.
Hochpotenz
Bis zum übernächsten Tag ist nichts besser. Ich frage Frau Helsen noch mal ganz genau nach ihren Beschwerden. Sie erzählt, dass sie seit der Erkältung ganz träge und antriebslos ist. Sie kann nachts nicht schlafen, weil es im Hals kitzelt.
Hochpotenz
Am gleichen Abend geht es ihr deutlich besser, am nächsten Tag ist Frau Helsen vollkommen beschwerdefrei.

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Herr Pfattheicher, 38 Jahre:  Akute Perimyokarditis/ Herzentzündung

Herr Pfattheicher wird stationär eingewiesen. Er hat akute Herzschmerzen. Es fühlt sich an wie ein Stein in der Brust. Er hat Atemnot, ängstliche Unruhe, Alpträume, Appetitlosigkeit und Schüttelfrost. Aufgrund seines EKG und seiner veränderten Laborwerte wird eine akute virale Perimyokarditis diagnostiziert. Auslöser könnte ein schwerer grippaler Infekt im letzten Jahr sein, während dem sich Herr P. keine Ruhe gönnte.
Er ruft mich aus dem Krankenhaus aus an. Ich lasse ihm eine Q-Potenz in Tropfenform schicken. Dadurch vergehen seine akuten Herzbe­schwerden schnell. Die Laborparameter bessern sich innerhalb von drei Tagen nach homöopathischem Behandlungsbeginn deutlich: Die CK fällt von 1457 auf 162 U/L, CRP von 109 auf 16 mg/L. 
Ein homöopathisches Zwischenmittel normalisiert seine inzwischen aufgetretende Niederge­schlagen­heit und Antriebslosigkeit und bessert seine Pulsaussetzer.
Nach einer Woche ruft micht Herr Pfattheicher an: Er spürt sein Herz, nicht als Schmerz, sondern wie ein bewußtes Empfinden. Heute hatte er sehr deutlich spürbares Herz­klopfen im Oberkörper, im Hals und sogar in den Ohren. Dies ist verbunden mit starken rechtsseitigen Kopfschmerzen vom Nacken/Hinterkopf zur Stirn, von innen drückend. Die Schmerzen hatte Herr Pfattheicher gestern und heute vormittag, heute zwischen 8 und 10 Uhr, und sind inzwischen von selbst wieder vergangen.
Seit zwei Tagen hat er noch ein ganz merkwürdiges Symptom: Morgens zwischen 6 und  9 Uhr ist er sehr lichtempfindlich. Diese Lichtempfind­lichkeit hört sofort auf, nachdem er Stuhlgang hatte. Und das, obwohl es am späten Vormittag nochmal heller im Zimmer wird. Sonst fühlt er sich gut.

Ich gebe ihm ein Kügelchen.

Am nächsten Tag ruft er mich an: Er hat seit heute keine Herzbeschwerden, keine Kopfschmerzen, keine Pulsaussetzer mehr,sein Herzrhythmus ist normal.

Am dritten Tag ist die morgentliche Lichtempfindlichkeit verschwunden.
Auch die Empfindung, das Herz zu spüren, vergeht innerhalb weniger Tage.

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31-jährige Patientin:  Seitenstrang-Angina; Migräne

Vera, 31 Jahre, hatte 15 Jahre Migräneanfälle, die durch die homöopathische Behandlung geheilt wurden.
Seit drei Monaten nimmt sie wegen Unfruchtbarkeit, mehreren Fehlgeburten, Schwäche, Appetitlosigkeit, Untergewicht, Stuhlinkontinenz und Depressionen regelmäßig eine homöopathische Hochpotenz.

Vera wird schwanger.
In der 9. Schwangerschaftswoche bekommt sie starke Halsschmerzen, hustet zähen Schleim, sie kann nicht schlafen, fühlt sich erschöpft, hat leichtes Fieber, ihr ist den ganzen Tag übel, wahrscheinlich von der Schwangerschaft, sie möchte sich nur noch hinlegen und schlafen.
Ich bitte Vera, in die Praxis zu kommen: Sie hat eine Seitenstrangangina mit geschwollenen Halslymphknoten. Ich gebe ihr eine
Hochpotenz.
Drei Stunden später bekommt sie einen heftigen Migräneanfall mit Übelkeit. Migräne hatte Vera jahrelang, sie verschwand unter der homöopathischen Behandlung der letzten Jahre. Ihre Körpertemperatur geht noch einmal leicht hoch. Am nächsten Morgen keine Kopfschmerzen mehr und kein Fieber mehr. Die Schluckschmerzen sind auf 40% reduziert, allgemein fühlt sie sich viel besser, der Migräneanfall hat aufgehört.
Die Halsschmerzen waren zwei Tage nach Einnahme des Mittels ver­schwunden. Die Erschöpfung und die Schwangerschaftsübelkeit verschwand während der folgenden Woche.

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35-jährige Patientin:  Gastroenteritis, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall

Frau Saier ruft mich von ihrem Urlaub in Kuba aus an. Vor zwei Tagen begann eine Übelkeit, die gestern stark wurde. Sie hat gelblichen Durchfall, Schüttelfrost, Kälte- und Hitzeanfälle, Gliederschmerzen, Kopfscherzen, Unterleibsschmerzen, Knochenschmerzen. Sie hat Halsweh und liegt still im Bett.
Frau Saier hat bereits Okoubaca D2 in häufigen Gaben genommen, das hat aber nur wenig geholfen.

Ich nenne ihr am Telefon ein bestimmtes Mittel, das sie nehmen soll und das sie glücklicherweise in ihrer homöopathischen Reiseapotheke dabei hat.

Am gleichen Abend geht es ihr erst etwas schlechter, das Fieber steigt auf 39,5 C. Am folgenden Tag sind alle Beschwerden verschwunden.

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52-jährige Patientin:  Nesselausschlag/ Urtikaria, akut

Frau Hedwig hat einen Nesselausschlag am ganzen Körper. Fußgelenke, Ellenbeugen, Nacken, Bauch, Rücken und Hals sind betroffen. Die Farbe ist Erdbeerrot, ihre Haut fühlt sich an wie ein Reibeisen, es juckt fürchterlich.

Hochpotenz

Die Haut sieht nach einigen Stunden besser aus, der Juckreiz verschwindet innerhalb von zwei Tagen.

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41-jähriger Patient:  Stockschnupfen

Seit 10 Tagen Schnupfen mit gelb-bräunlichem, zähem, fädigem, eitrigem Schleim und Husten mit Auswurf. Im Freien geht die Nase ein bißchen auf, beim Eintritt in ein warmes Zimmer verstopft sie wieder, abends und nachts bleibt sie dann verstopft.

Ein Kügelchen einer Hochpotenz

Nach einer Verschlimmerung über Nacht und am ersten Tag Besserung und vollständiges Abklingen aller Symptome am zweiten Tag.

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34-jährige Patientin:  Schwangerschaftsübelkeit

Veronika ist schwanger in der 9. Woche und hat seit Beginn der Schwangerschaft starke Übelkeit. Sie ist auch sehr geruchsempfindlich.

Eine Gabe einer Hochpotenz.

Keinerlei Besserung.
Ich bitte sie, sich genauer zu beobachten.
Veronika erzählt mir darauf, sie riecht alles ganz intensiv, sei es z. B. Öl, Holz, oder Plastik. Diese Gerüche verursachen Würgereiz. Auch sonst hat sie manchmal ein Würgegefühl, es kommt ihr hoch, sie ist immer kurz vor dem Erbrechen, hat Speichelfluss und ein Völlegefühl. Sie hat das Bedürfnis, sich hinzulegen. Verstopfung im Wechsel mit weichem Stuhl.

Ein Kügelchen pur, dann in Wasser aufgelöst.

Am nächsten Tag ist die Übelkeit ca. 50% besser, gleichzeitig dtl. weniger geruchs­emp­findlich. Weniger Speichelfluss, kein Völlegefühl mehr. In den folgenden Wochen weitere Bes­serung und schließlich Verschwin­den der Übelkeit.

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40-jährige Patientin:  Haut schmerzempfindlich

Frau Rabisch, 40 Jahre, bekommt von mir seit einer Woche wegen chronischer Rückenschmerzen, schwacher Regel und chronischer Verstopfung täglich homöopathische Tropfen.
Während der ersten Tage normalisiert sich ihre Verdauung.
Nach einer Woche bekommt sie stark brennende Schmerzen in der linken Nierengegend und am ganzen Rücken. Sie hat einen Wundschmerz, als wäre ihre Haut verbrannt. Im Bauch und in der Wirbelsäule hat sie ein verbranntes Gefühl.

Zwei homöopathische Globuli.

Am nächsten Tag hat Frau Rabisch starken und übelriechenden Schweiss.
Innerhalb weniger Tage klingen die Schmerzen völlig ab.

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Frau Ruspin, 52 Jahre:  Sinusitis

Frau Ruspins Nase ist verstopft und ihr Hals kratzt. Die Erkältung begann vor zwei Wochen mit einer Stimmbandentzündung. Nachts und tags verstopfte Nase. Der Schleim ist zäh, klebrig, gelb. Der Hals kratzt und tut beim Schlucken weh.
Ich frage genau nach: Der Hals tut ihr beim Schlucken, morgens, und beim Speichelschlucken weh.
Nachgefragt: Zu Beginn, als es akut war, hatte sie richtige Kopfschmerzen, der ganze Kopf tat weh. Die Nase lief die ganze Zeit, ein richtiger Fließschnupfen.
Die Ohren knistern beim Sprechen. Sie muß sehr viel Niesen.

Ein Globulus pur.

Nach drei Tagen: Es geht ihr besser, aber in der Nase ist noch der zähe Schleim, der sich nur langsam löst. Keine Halsschmerzen mehr, obwohl die Stimme noch kratzig ist. Im Hals löst sich der Schleim. Keine Kopfschmerzen. Allgemeinzustand deutlich besser.
In der Nase immer noch zähflüssiger Schleim. Der Schleim ist durch­sichtig. Ganz klebrig, zieht Fäden. Nachts ist die Nase am stärksten betroffen, nachts und morgens. Das sitzt in den Nasennebenhöhlen. An der frischen Luft ist die Nase freier. So zäh ist der Schleim jedesmal bei Schnupfen.

Ein Globulus pur.

Nach Einnahme des Mittels rasche Besserung und kurz darauf ist Frau Ruspin beschwerdefrei.

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Frau Hellweg, 36 Jahre:  Allergie (Rhinitis allergica)

Seit drei Wochen hat Frau Helfgott Allergiesymptome: Niesen, Gaumen- und Augenjucken. Immer wieder hat sie Niesanfälle, am letzten Wochenende war es besonders schlimm. Das Niesen wird ausgelöst durch Staub, Zigaretten- oder Parfümgeruch, überhaupt durch starke Gerüche. Morgens im Bett und nach dem Aufstehen niest sie besonders viel.
Sie hat ein Jucken in der Nase, am harten Gaumen und in den Augen. Wenn sie einen Apfel isst, jucken die Augen wie verrückt und sie muß niesen, deswegen isst sie jetzt keine Äpfel mehr.
Sie wird dann irgendwann richtig aggressiv, wenn es so juckt, seit ca. 10 Tagen ist sie überhaupt mehr gereizt.

Ich gebe Frau Helfgott ein Kügelchen pur, sie soll es bei Bedarf weiternehmen.

Alle Symptome verschwinden innerhalb von zwei Tagen vollständig und dauerhaft.

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Frau Löben, 34 Jahre:  Menstruationsbeschwerden

Frau Löben hat eine sehr lange (7 Tage) und zu starke Menstruation, am 2. und 3. Tag der Regel braucht sie alle zwei Stunden eine Einlage. Mindestens einen Tag vor der Regel hat Frau Löben Übelkeit, Bauch- und Kopfweh.
Außerdem leidet sie an einem gelb-grünen, schleimigen Ausfluß.
Ich gebe ihr ein homöopathisches Heilmittel (Sepia*). Zwischendurch erhält sie akut ein Mittel (Pulsatilla*) gegen ihren Heuschnupfen, den sie jedes Jahr bekommt und der in wenigen Tagen verschwindet.
Die Menstruation wird weniger stark, der Ausfluß verschwindet.

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Jutta, 18 Jahre:  ausbleibende Menses, Kopfschmerzen, rezid. Angina

Jutta hat ihre Menses mit 15 Jahren nicht bekommen. Deswegen nimmt sie seit 1 Jahr die Antibaby-Pille, die alle 4 Wochen eine Abruchblutung erzeugt. Als sie die Pille schließlich absetzt, bleibt die Regel wieder vollständig aus. Seit ihre Regel wegbleibt, hat sie ständig starke Kopfschmerzen. Außerdem hat Jutta immer wieder eine Halsentzündung.
Ich gebe ihr mehrere homöopathische Arzneimittel (erst Sepia*, dann Natrium muriaticum* Q6, Q9 und Q18. Die Kopfschmerzen verschwinden. Keine Infekte mehr, keine Halsschmerzen.
Die Regel kommt wieder, erst zu spät (nach 5 Wochen), dann erscheint sie alle 3 Wochen, also zu früh. Ich wechsele das Mittel und Jutta bekommt Phosphorus* C200, wonach sich die Regel wieder normalisiert.

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Frau Schäfer, 47 Jahre: Hitzewallungen, Wechseljahrsbeschwerden, Depression

Im Oktober 2004 kommt Frau Schäfer*. Sie hat Wechseljahresbeschwerden und Depressionen. Die Hitzewallungen steigen ihr vom Rücken hoch, bis sie am ganzen Oberkörper heiß und verschwitzt ist. Ihr Gesicht ist dann rot und heiß. Nachts muß sie sich mehrmals auf- und zudecken. Tagsüber hat sie einmal pro Stunde eine solche Hitzewallung, obwohl sie schon Monate lang Hormone (Östrogen) nimmt.
   Frau Schäfer fühlt sich so deprimiert. Sie hat keine Lebensfreude mehr, alles erscheint ihr sinnlos. Oft ist ihr schwer ums Herz und sie muß einfach weinen. Ihre Traurigkeit ist in den letzten Jahren und mit den Hitzewallungen schlimmer geworden.
Frau Schäfer hat auch Schlafstörungen. Sie schläft abends schlecht ein und wacht nachts mehrmals auf, morgens fühlt sie sich immer wie gerädert. Durch ihre Arbeit schleppt sie sich tagsüber nur so durch.
   Ich gebe Frau Schäfer Phosphorus*. Die Hitzewallungen verschwinden innerhalb von vier Wochen ganz und kommen nicht mehr wieder. Auch ihr Schlaf ist wieder so wie sie es von früher kennt. Das ist eine große Entlastung für ihren Alltag. Aber für Frau Schäfer ist das Allerwichtigste: Sie hat wieder richtig Freude am Leben und fühlt sich super. Sie hat mit Yoga angefangen und fünf kg abgenommen, ohne sich dafür anzustrengen.
   Die positive Wirkung auf den weiblichen Hormonhaushalt ist eine besondere Stärke der Homöopathie: Menstruationsbeschwerden, Ausfluß, unerfüllter Kinderwunsch, häufige Fehlgeburten, Schwangerschaftsbeschwerden, Gebärmutter- und Eierstockprobleme (Myome, Zysten) und vieles mehr werden durch Homöopathie nicht nur besser, sondern sie heilen ganz.

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Herr Bellheim, 44 Jahre:  Schlafstörung, Gedankenstörung

Herr B. wacht oft nachts auf und kann dann für 2 oder 3 Stunden nicht wieder einschlafen. Wenn er sehr spät ins Bett geht, kann er manchmal durchschlafen, fühlt sich aber müde am Tag. Wenn er aber früh ins Bett geht, wacht er oft auf und macht sich wegen unwichten Dingen Gedanken. Er hat dann ständig Gedanken und kommt z.B. wegen einer Kleinigkeit nicht zur Ruhe. Meist beschäftigt sich Herr B. mit einem Thema, das ihm ständig durch den Kopf geht.
Manchmal kann er um 5 Uhr wieder einschlafen, aber um 6 Uhr muß er wieder aufstehen und zur Arbeit gehen. Er ist nachts auch extrem geräuschempfindlich und schreckhaft.
Im Moment gibt es auch Probleme in der Familie mit einem der Kinder, die ihn beschäftigen.
Ich gebe Herrn B. ein homöopathisches Arzneimittel. Seine Stimmung wird besser und bei der nächsten Konsultation hebt er hervor, dass er auch tagsüber in letzter Zeit schreckhaft sei z.B. bei plötzlichen Geräuschen und dass er wenig Freude am Leben habe.
Er bekommt ein neues Arzneimittel (Natrium muriaticum* Q18). Daraufhin wird Herr B. ruhiger, ist nicht mehr so ungeduldig und auch der Schlaf wird besser. Die extreme Geräusch­empfindlichkeit und das Schreckhafte sind weg.

Alle Namen geändert

*Homöopathische Arzneien werden individuell verschrieben und sind nicht übertragbar!

   


© 2008 Dr. med. Carl Rudolf Klinkenberg | Impressum